[Rezension] Über uns der Himmel, unter uns das Meer


Über uns der Himmel, 
unter uns das Meer
(Quelle: Rowohlt)

Englischer Originaltitel: The Ship of Brides

Jojo Moyes
ERSCHIENEN AM 26. Februar 2016

512 SEITEN, EBOOK
ISBN: 978-3499267338
€ 12,99 [D] E-Book

Rowohlt

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Klappentext

Über das Meer zu dir 
Australien 1946. Sechshundert Frauen machen sich auf eine Reise ins Ungewisse. Ein Flugzeugträger soll sie nach England bringen, dort erwartet die Frauen ihre Zukunft: ihre Verlobten, ihre Ehemänner – englische Soldaten, mit denen sie oft nur wenige Tage verbracht hatten, bevor der Krieg sie wieder trennte. Unter den Frauen ist auch die Krankenschwester Frances. Während die anderen zu Schicksalsgenossinnen werden, ihre Hoffnungen und Ängste miteinander teilen, bleibt sie verschlossen. Nur in Marinesoldat Henry Nicol, der jede Nacht vor ihrer Kabine Wache steht und wie sie Schreckliches erlebt hat im Krieg, findet sie einen Vertrauten. Eines Tages jedoch holt Frances ausgerechnet der Teil ihrer Vergangenheit ein, vor dem sie ans andere Ende der Welt fliehen wollte …
Ein berührender Roman über Hoffnung, Schicksal und Liebe – inspiriert von Jojo Moyes’ eigener Familiengeschichte.


Meine Meinung

Die vier Frauen - Frances, Jean, Avice und Mageret - haben eines gemeinsam: Sie reisen mit über 600 anderen Frauen von Australien nach England, um dort ihre Männer wieder zusehen und ein neues Leben zu beginnen.

Ganz ehrlich?
Die Geschichte - sie ist wirklich so passiert - ist einerseits hart, auf der anderen Seite unglaublich. Ich kann nicht nachvollziehen, dass eine Frau sich ein derart hartes Schicksal freiwillig ausgesucht hat. Okay - Damals waren die Zeiten anders und vielleicht liebten einige ihre Männer wirklich, aber es ist trotzdem für mich nicht nachvollziehbar :D

Anders, als bei den sonstigen Jojo Moyes Büchern, habe ich hier nicht das Gefühl gehabt, mich in die Charaktere hineinversetzen zu können. Das lag wahrscheinlich daran, dass immer wieder die Person gewechselt ist. Mal war es Frances, mal Jean, mal Avice, mal Mageret, und dann mal der Captain des Schiffes, aus deren Sicht erzählt wurde. Was mich am meisten gestört hat, war das man lange nicht wusste, wer denn die Erzählerin des ersten Kapitels ist. Es hätte wirklich jede sein können.


Fazit

Ich möchte gar nicht so viel über das Buch sagen. Der Schreibstil war wieder einmal Jojo Moyes-typisch, jedoch, wie schon erwähnt, fehlte die Charakter-Nähe. Bei allen anderen Büchern habe ich Rotz und Wasser geheult, aber leider hier nicht. Ich habe mir wirklich mehr erwartet. Es heißt nicht, dass ich das Buch schlecht fand. Ich hatte Spaß beim Lesen, aber eben nicht mehr.

★★

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