[Rezension - Nacht ohne Sterne]

Nacht ohne Sterne
(Quelle: ©cbt Verlag)

Gesa Schwartz
ERSCHIENEN AM 25. September 2015

545 SEITEN, EBOOK
ISBN: 978-3570163207
€  18,99 [D] eBook

Die Autorin


Klappentext

Die 16-jährige Naya ist Tochter einer Elfe und eines Menschen. Ein Mischwesen, das keine Magie zu beherrschen scheint und sich weder der geheimnisvollen Elfenwelt New Yorks noch der Welt der Menschen gänzlich zugehörig fühlt. Ihr bester Freund Jaron ist ein Lichtelf, der New York vor den Machenschaften der Dunkelelfen bewahren soll. Doch dann wird Naya mitten hinein gezogen in den jahrhundertealten Krieg zwischen den beiden Völkern. Und als sie den Dunkelelf Vidar kennenlernt, wird all ihr bisheriges Wissen auf den Kopf gestellt. Welche Ziele verfolgt Jaron, welche Geheimnisse verbirgt Vidar? Wem kann sie trauen? Naya muss auf ihr Herz hören, doch das ist leichter gesagt als getan ...


Meine Meinung

Die 16-jährige Naya ist gefangen zwischen zwei Welten: Der ihr bekannten Menschenwelt und der Welt ihrer Mutter, der Welt der Elfen und Fabelwesen. Während sie sich nichts sehnlicher wünscht, als einmal die Welt der Elfen zu betreten, ahnt sie nicht, was in ihr steckt! Als sie eines Nachts auf den Dunkelelfen Vidar trifft, von dem sie zunächst annimmt, er würde ihre Träume stehlen, ändert sich alles. Die geheime Magie, die in Nayas Adern pocht erwacht und stellt sie vor die wahrscheinlich wichtigste Frage ihres Lebens: Vertraue ich dem altbekannten oder lasse ich mich auf das ungewisse, neue ein? 

Naya ist ein verträumtes, aber auch ängstliches Mädchen. Als sie die Welt der Elfen das erste Mal betritt und dort auf die Königin trifft, merkt man ihr an, dass sie sich unwohl fühlt. Dennoch hat sie ein offenes Herz und geht stellenweise ziemlich unbedarft an die Dinge, die sie neu entdeckt! 

Auf der anderen Seite haben wir Vidar. Vidar war mir gleich sympathisch, auch wenn er ja "der Böse und Dunkle" sein soll. Doch seine Art, wie er mit Naya umgeht und ihr immer wieder Mut macht, hat mich fasziniert. Was gegen Ende des Buches rauskommt, hat mich dann schon ein wenig schockiert, aber es passte alles zusammen. 

Jaron ist der Lichtelf, den Naya seit ihrer Geburt kennt und mit dem sie aufgewachsen ist. Jaron hat am Anfang einen durchaus positiven Eindruck bei mir hinterlassen, doch mit Verlauf der Geschichte merkte man, dass er ganz der Untergebene der Königin ist und nicht im Interesse Nayas handelt. Auch wenn er meint, dass er es tut. 

Das Cover ist ein echter Hingucker! Ich habe die Hardcover-Variante des Buches und ich muss sagen, dass ich es auch gekauft hätte, wenn die Geschichte nicht gewesen wäre. Auf dem Cover sieht man Naya und genau so habe ich sie mir vorgestellt. 

Der Schreibstil ist super. Flüssig und an den richtigen Stellen wird das richtige Gefühl vermittelt. Die Landschaft im Buch wechselt von Düster zu hell und wieder zurück und man kann sich lebhaft vorstellen in der Welt der Licht- oder Dunkelelfen zu sein. 


Fazit

Hätte ich vorher gewusst, dass das Buch so gut ist, hätte ich es nicht erst vier Wochen im Regal stehen lassen. *grummel* Doch ich kann es jedem empfehlen, der Elfen und verborgene Welten liebt. Für mich gibt es fünf Sterne!

★★★★★


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