[Rezension] Champagner, Charleston und Chiffon

Champagner, Charleston 
und Chiffon
Metropolis Berlin
(Quelle: Bastei Lübbe)

Ulrike Bliefert
ERSCHIENEN AM 19. MAI 2015

280 SEITEN, EBOOK
ISBN:  978-3-7325-0188-5
€ 7,99 [D] E-Book

Bastei Lübbe




Klappentext

1926. Die Goldenen Zwanziger Jahre. In Berlin tobt das pralle Leben, Kunst und Kultur blühen auf, die Menschen amüsieren sich in den Filmpalästen und Tanzlokalen der Stadt.

Mit klopfendem Herzen nähert sich die junge Elly Preissing der pulsierenden Metropole, in der sie eine Anstellung als Buchhalterin in einem Modegeschäft gefunden hat. Aber schon bald entwickelt sich alles ganz anders als erwartet. Statt in einer eigenen Wohnung muss sie bei Henriette leben, einer waschechten Berliner Göre. Das schicke Modegeschäft entpuppt sich als Laden für Gebrauchtkleider. Und Joachim, in den sich Elly Hals über Kopf verliebt, scheint einer anderen Frau versprochen. Doch dann lernt Elly Armin kennen, der ihr nicht nur eine Stelle als Vorführdame in dem renommierten Modehaus Goldtstein & Lange besorgt, sondern ihr die Welt zu Füßen legt. Hat Elly endlich ihr Glück gefunden?


Meine Meinung

Elly Preissing liebt Mode! Doch ihre konservative Großmutter wollte, dass sie etwas bodenständiges lernt und so wurde Elly Buchhalterin. Als sie jedoch nach Berlin kommt, kommt sie der Mode näher, als sie zunächst vermutet.
In dem renommierten Modehaus Goldtstein und Lange trifft Elly auf Joachim und verliebt sich Hals über Kopf. Joachim geht es nicht anders. Doch Armin, der ein Auge auf Elly geworfen hat, versucht Joachim und sie zu trennen indem er immer wieder kleine Andeutungen in den Raum wirft. Als Elly sich schließlich auf eine Beziehung zu ihm einlässt, scheint es für Joachim und sie zu Ende zu sein, ehe es überhaupt begonnen hat.
Doch Armin ist falsch!

Mein erster Eindruck von Elly war folgender: Naives kleines Bauernmädel. Der Eindruck verstärkt sich auch immer mehr. Dennoch mochte ich sie, denn sie handelte sehr intuitiv und war einfach sehr warmherzig.
Armin war mir von Anfang an ein Dorn im Auge. Dieser arrogante von sich eingenommene Schnösel! ARG! Ich hatte manches Mal das Bedürfnis seinen Kopf gegen eine Wand zu schlagen - oft!
Am meisten hat mir Henriette, kurz Henri, gefallen. Eine richtige Berliner Schnauze würde man sie nennen! Sie ist für Elly da und mit der Zeit entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den beiden.

Auch der Kriminalkommissar Martin  Forster ist wieder mit von der Partie. Wie schon in "Die Rote Burg" hat er mir sehr gut gefallen und man entdeckt einige neuen Seiten an ihm, die im anderen Band so nicht klar wurden. Auch Martha Goldtstein, die wir ebenfalls in "Die Rote Burg" kennengelernt haben, kommt in der Geschichte vor und wird für den Leser ein wenig sichtbarer.

Der Schreibstil ist ein klein wenig anders, als in "Die Rote Burg", was sicher auch daran liegt, dass hier eine Frau die Autorin ist. Doch genau das gibt dem Ganzen den gewissen Kick. Wäre Elly von einem Mann geschrieben wurden, wäre sie sicher nicht soooo gut!


Fazit

Ich bin begeistert! Nicht nur der Schreibstil, sondern auch die typische Berliner Art überzeugt! Die Charaktere sind klasse und die Geschichte liest sich wie ein Folgeband zu "Die Rote Burg", auch wenn ich betonen möchte, dass man jeden Band durchaus auch EINZELN lesen kann!!!

★★★★



1 Kommentar:

  1. Vielen Dank für so viel nettes Lob! Da lacht das Autorinnenherz! Grüßerei von Ulrike

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