[Montagsfrage] 16.03.2015


Seit dem 01.01.2015 Jahr findet ihr die Montagsfrage beim Buchfresserchen. =)

Die heutige Frage lautet:

Was war bei euch die längste Phase, in der ihr nicht gelesen habt?

Puh... Das war wohl während meiner Ausbildungszeit. 
Wie ihr vielleicht wisst, habe ich eine Ausbildung zur Pferdewirtin gemacht. 
Die Arbeitszeiten sind, nett ausgedrückt, nicht die humansten.
Morgens musste ich um vier Uhr im Stall sein (Im Sommer, im Winter erst um fünf) und dann wurde gearbeitet bis ca. 13 Uhr. Dann hatten wir Pause und um 16 Uhr hieß es wieder: Nachmittagsdienst. Dieser ging meist bis 19 Uhr. Und die Arbeitswoche umfasste 7 Tage! (Montag - Sonntag, jeden zweiten Sonntag frei)
Der Morgendienst bestand meistens aus Reiten, Misten, Füttern und verarzten der Tiere und anschließendem Stallreinigen. Wie ihr euch vorstellen könnt, war man nach 9 Stunden Dienst müde. 
Daher habe ich meistens zwischen dem Morgen- und dem Nachmittagsdienst geschlafen. 
Und am Abend war ich nach dem Essen auch schon im Bett.

Das war schon eine harte Zeit, zumal ich auch noch Berufsschule hatte. Wenn ich dann ein Buch in der Hand hatte, dann waren es folgende Schulbücher:




Das ganze umfasste die Zeit Frühjahr 2005- Herbst 2008!

Erst nach dieser Ausbildung und während meiner anschließenden Elternzeit kam ich wieder zum Lesen =) 






Kommentare:

  1. Huhu!

    Boah, 84-Stunden-Woche! Das ist ja richtig Knochenarbeit... Und dann noch Berufsschule! Dass das überhaupt so erlaubt ist, das ist ja der Wahnsinn!

    LG,
    Mikka

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    1. Naja.... Erlaubt ist es glaube ich nicht, aber wenn einem der Beruf gefällt, dann stört das nicht =)
      Ich war gerne im Stall, auch in der Freizeit! Am Wochenende war man auch mal auf Rennen in ganz Deutschland.
      Die schönste Erfahrung: Mailand! Ich war während der Ausbildung ungefähr 6-8 Wochen in Mailand auf der Rennbahn und auch in Frankreich waren wir auf den Rennbahnen unterwegs (Vittel, Vichy, Marcq-en-Barœul...) Einfach super toll =)

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  2. Hallu :)

    Okay, ich kann verstehen, wenn man etwas gerne macht, dann stören einem die Stunden nicht so wirklich, sobald man dann aber mehr Privatleben haben möchte, könnte das ja schon wieder trickreicher werden. Kein Wunder, dass du keine Zeit zum Lesen hattest!
    Aber schön, dass das jetzt anders ist :)

    Liebste Grüße

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  3. Wow, heftige Arbeitszeiten. Aber ich kenne das: wenn der Job Spaß macht und eben mehr ist als einfach ein Job, dann nimmt man das gerne in Kauf. Ist bei mir ja phasenweise auch nichts anderes ;)
    Liebe Grüße aus Braunschweig!

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    1. JA! Dieser Job war, was ich wollte! Was ich mein Leben lang machen wollte! Ich wollte an der Luft sein, mit Tieren zusammen arbeiten, reiten, reisen, Dinge erleben... Und dann passte es plötzlich nicht mehr :(
      Dennoch: Ich bin und bleibe ein Pferdemensch und auch wenn ich nicht mehr regelmäßig reiten gehe, so wird mir niemand je das Gefühl nehmen können, frei zu sein, wenn ich auf dem Rücken eines Pferdes sitze!

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