[And the Winner is....]

Sooo es ist so weit :) 

Die Auslosung zum Gewinnspiel von Olaf Kemmler´s Interview ist in vollem Gange :) 

Hier die Bilder der Auslosung:


Die Teilnehmer: 


Icelsez
Sina Leseeule
Ute Z. 
Aletheia
Robby Ku. 
Sina Ku. 




Alles schön verpackt in gleichgroße 
Würfel mit der gleichen Klammer!




Der Gewinner wird gezogen! 
*Spannung*



AND THE WINNER IST:

Robby Ku! 


Herzlichen Glückwunsch! :)


Schick mir doch bitte deine Adresse per Email :) 
Dann geht dein Gewinn morgen sofort in die Post! :) 


Danke an alle, die teilgenommen haben! :) 
Würde mich freuen, wenn ihr auch an folgenden Gewinnspielen teilnehmt!







[Blogger-Aktion] - Teil 3 - Darf ich bitten? - Amelie Murmann im Interview


Herzlich Willkommen zu Teil 3 der Autoren-Interviews auf meinem Blog.

Heute möchte ich euch eine ganz besondere Person vorstellen. Amelie kennen viele von euch vielleicht von ihrem Blog 'Amelies Rezensionen' und viele haben dann sicher mitbekommen, dass sie an ihrem ersten eigenen Buch arbeitet. 
Jetzt im Juli ist es dann soweit gewesen und "Wanderer - Sand der Zeit" ist beim Impress Verlag erschienen. Da es auch uns Blogger immer interessiert, wie man vom Bloggen zum Schreiben kommt, dachte ich, Amelie ist in unserer langen Liste der deutschsprachigen Autoren, sehr gut aufgehoben. 


Amelie Murmann 
(Quelle: http://amelie-rezensionen.blogspot.de/)


Hallo Amelie
Schön, dass du an unserer Aktion teilnimmst und dich unseren Lesern präsentierst. Anders, als die anderen Autoren, die sich daran beteiligen, bist du noch ein "unbeschriebenes" Blatt, da dein erster Roman "Wanderer - Sand der Zeit" erst im Juli veröffentlicht wird. 
Wie bist du überhaupt ans Schreiben gekommen?

Ich hatte schon als Kind sehr viel Fantasie und habe mit dem Kopf gern in den Wolken gesteckt. Meine Leidenschaft für Bücher kam dann mit Harry Potter (Noch immer eine Frechheit, dass ich meinen Brief noch nicht bekommen habe. Hogwarts sollte sich dringend schnellere Eulen zulegen!). Seit 2010 bin ich Buchbloggerin und mittlerweile lese ich mehr als 100 Jugendbücher pro Jahr. Ich bin der festen Überzeugung, dass man, wenn man Bücher so sehr liebt wie ich, gar nicht anders kann, als irgendwann selbst die Feder (heute wohl eher die Tastatur ) in die Hand zu nehmen. Dass ich eines Tages das Durchhaltevermögen haben würde, um ein Buch auch tatsächlich zu Ende zu schreiben, das hätte ich damals allerdings nicht gedacht.


Deinen Blog kenne ich! Ich bin begeisterte Mitleserin! Was deine Lese-Statistik angeht: Auch das kenne ich! Da ich leider nicht die vorhandenen räumlichen Möglichkeiten habe, bin ich vor drei Jahren auf den E-Reader umgestiegen. Und da habe ich mittlerweile schon einen zweiten mit mehr Speicher... Schlimm! Ich kann also nachvollziehen, wie du es siehst! Da sicher nicht alle hier deinen Blog verfolgen, magst du den Lesern kurz sagen, um was es in deinem Buch geht?

In Wanderer geht es um die sechzehnjährige Emilia, deren großer Traum es ist, an der Palaestra Viatorum, einem Internat in ihrer Nähe, angenommen zu werden. Leider fehlen ihr dafür die passenden Noten. In einer Galerie will sie durch eine Bildbeschreibung ihre Kunstnote verbessern, sieht dabei aber, wie zwei Jungen wie aus dem Nichts vor ihr auftauchen. Als Maximilian, einer der beiden, sie über den Haufen rennt und sich dann als stellvertretender Schulsprecher der Paleastra entpuppt, beginnt Emilias Leben aus den Fugen zu geraten. Nicht nur wird sie von Maximilian für eine Woche auf Probe in die Schule eingeladen, nein, sie bekommt auch plötzlich Visionen ihrer Zukunft, die so gar nicht rosig aussieht... Wanderer ist ein Jugendroman aus dem Urban Fantasy Bereich, also genau die Art von Buch, die ich selbst sehr gern lese

Das klingt sehr spannend. War es für dich schwierig einen Verlag zu finden? Oder hat es bei dir auf Anhieb geklappt?

Also ich habe schon meinen Anteil an Absagen einkassieren müssen. Ich denke, das gehört auch einfach dazu. Ich habe mich aber zu Beginn ausschließlich bei Agenturen beworben und es dann etwa ein halbes Jahr später direkt bei Impress versucht und das hat auf Anhieb geklappt! Ich denke also, ich hatte da noch ziemlich viel Glück, da ich weniger als ein Jahr nach Beendung des Romanes schon den Verlag hatte

Hättest du dein Buch veröffentlicht, wenn du keinen Verlag gefunden hättest?

Definitiv. Es gab schon konkretere Pläne das über Amazon Createspace zu machen, als die Zusage von Impress kam. Natürlich bin ich jetzt froh, dass ich das zu diesem Zeitpunkt noch nicht getan hatte.

Was denkst du, wie du mit der Kritik für dein Buch umgehen wirst?

Das ist eine sehr schwierige Frage, bei der ich natürlich nur vermuten kann. Ich glaube, dass es mir da sehr helfen wird, dass ich selbst schon viele Rezensionen geschrieben habe (und da waren auch einige seeeehr kritische dabei *lach*) und daher den Blick der Leser bereits kenne. Sicher kommt den Lesern das von Autoren schon zu den Ohren wieder raus, aber ich glaube (und hoffe), dass ich die Kritik nutzen kann, um besser zu werden. Zu wachsen. Man ist ja nie "fertig". Und was die eher weniger konstruktive Kritik angeht, hoffe ich, dass ich die mit Humor werde nehmen können. Wie oben schon gesagt, habe ich ja selbst schon Rezensionen dieser Art verfasst und weiß, dass die Leser das nicht persönlich oder gar böse meinen, sondern einfach ihre Meinung zum Ausdruck bringen

Bestes Beispiel: Dein "Rant" zu Obsidian Ehrlich? Ich mag das Buch auch nicht! Was machst du denn neben der Schreiberei und dem Lesen? Hast du überhaupt noch Zeit für etwas anderes?

Ohja, der Rant hat für Furore gesorgt wie sonst nichts zuvor. Das liegt sicher daran, dass das Buch so beliebt ist. Meine Lektorin ist auch ein eingefleischter Fan Neben dem Schreiben und dem Lesen studiere ich momentan Lehramt an der Universität in Essen. Oder eher neben dem Studium lese und schreibe ich Da verbringe ich auch viel Zeit in der Bahn, die ich dann zum Lesen nutze. Natürlich habe ich auch noch Freunde und eine Familie, die ich sehr liebe. Das kriegt man aber eigentlich recht gut alles unter einen Hut

Was hälst du persönlich vom deutschen Buchmarkt?

h halte da ziemlich viel von! Sicher gibt es immer einige Sachen, die man sich anders wünscht. So würde ich mir wünschen, dass Verlage anstatt unbekanntere Bücher (vor allem welche mit schlechter Bewertung) aus den USA zu übersetzen, mehr deutsche Autoren unterstützt würden. Oder auch, dass das Cover/Titel Debakel von Übersetzungen mal endet. Aber ich finde, wir können mit dem deutschen Buchmarkt doch sehr zufrieden sein Allein die Auswahl, die wir haben, auch dadurch, dass jeder, der englisch kann, aus dem deutschen und dem englischen Buchmarkt schöpfen kann.

Zum Schluss habe ich noch eine "Satzbeendigungschallenge" für dich ;-)


Wenn ich aufstehe ... bin ich erst einmal desorientiert.

Bücher sind für mich ... Tore in fremde Welten

Wenn es regnet, dann ... stehe ich gerne am Fenster und atme die Regenluft ein. Ganz besonders, wenn es nach einer langen Schwülphase gewittert. 

Edward und Bella ist wie ... Lamm und Löwe?! Wobei ich persönlich finde, dass die beiden eher wie Lamm und Lamm sind. :D Edward tut schließlich keiner Fliege was zu Leide!

Manchmal würde ich gerne ... Teile meines Gedächtnisses löschen, um Bücher wie Panem oder Harry Potter noch einmal völlig neu lesen zu können!

Wenn ich nicht gerade lese und studiere, dann ... unternehme ich etwas mit meinen Freunden/Familie oder bin bei Facebook unterwegs. 

Ein Buch, ein Tee und ... jede Menge Freizeit!

Meine Freunden sagen ich sei ... verplant. Definitiv verplant!

Ich finde mich eigentlich ganz ... schön verrückt xD Da liegen meine Freunde und Familie gar nicht so falsch, was das Verplantsein angeht

Für meine Zukunft wünsche ich mir ... glücklich zu sein! Und das für immer!


Ich danke dir für dieses wirklich "witzige und aufschlussreiche" Interview.
Es hat mir wirklich sehr viel spaß gemacht, mit dir zu schreiben und etwas "persönliches" von dir zu erfahren. :) Danke!

Für euch Leser habe ich noch eine kurze Buchvorstellung von Amelies Roman "Wanderer - Sand der Zeit" 



Wanderer - Sand der Zeit
(Quelle: http://www.amazon.de)


Amelie Murmann
344 SEITEN

Asin:  B00KV82PWC
€ 3,99 [D] E-Book

E-Book



Klappentext:

Der Lebenstraum der sechzehnjährigen Emilia lässt sich in zwei Worten zusammenfassen: »Palaestra Viatorum« – die renommierte Internatsschule, in der nur die Besten der Besten aufgenommen werden. Leider hapert es in Emilias sonst perfektem Zeugnis an der Kunstnote, auf die gerade diese Schule ganz besonderen Wert zu legen scheint. Doch dann trifft Emilia ausgerechnet in einer Kunstgalerie auf Max, den stellvertretenden Schulsprecher der Institution, und zwar nachdem er gerade durch ein modernes Gemälde gesprungen ist... Emilia traut ihren Augen nicht. Als sie dann noch Visionen ihrer eigenen Zukunft bekommt, scheint sich plötzlich nicht nur Max, sondern auch die Palaestra für sie zu interessieren – und lädt sie zu einer ungewöhnlichen Aufnahmeprüfung ein.


Ich persönlich habe Wanderer schon gelesen und kann es wirklich nur empfehlen! :) Man kann sich gar nicht vorstellen, dass dieses Buch von Amelie geschrieben wurde, wenn man ihren Blog verfolgt. Auf ihrem Blog schreibt sie eher "Altersentsprechend" wenn ihr versteht, was ich meine! (Lustig halt!!!) Und im Buch so "Autorisch" :D Man man man...! Aber ----> Schaut es euch einfach mal an! Es lohnt sich definitiv!


[Blogger-Aktion] - Darf ich bitten? Lizzy Own im Interview





Heute ist im Zuge unserer Blogger - Aktion Lizzy Own auf Books on the Head zum Interview. :) 

(Klick) Schaut doch mal vorbei!

Anbei habe ich auch heute den Aktuellen Terminplan für die nächsten Tage:

Montag, 28. Juli 2014
Dienstag, 29. Juli 2014      Lena  Thomas Thiemeyer
Mittwoch, 30. Juli 2014      Svenja  Lizzy Own
Donnerstag, 31. Juli 2014      Jenny  Amelie Murmann
Freitag, 1. August 2014
Samstag, 2. August 2014      Cörnchen Laura Newman
Sonntag, 3. August 2014      Franziska  Christine Sylvester
Montag, 4. August 2014
Dienstag, 5. August 2014      Jenny  Carolin Wahl
Mittwoch, 6. August 2014
Donnerstag, 7. August 2014
Freitag, 8. August 2014      Svenja  Angelika Schwarzhuber
Samstag, 9. August 2014
Sonntag, 10. August 2014
Montag, 11. August 2014      Sabrina  Laura Kneidl
Dienstag, 12. August 2014      Jenny  Farina de Waard

Wie ihr seht, bin ich drei Mal vertreten ;) Natürlich ist das nicht alles... Noch viele viele Autoren warten darauf, von uns Interviewt zu werden! (Momentan sind glaube ich 8 oder 9 Autoren in der Warteschlange :))




Eine Anmerkung am Rande:

Die Autoren halten ständig Kontakt mit uns und fragen, wie groß / klein die Resonanz ihrer Interviews ist, so wie wir auch von Ihnen erfahren, ob sie z.b. darauf angesprochen wurden etc. Es ist immer schön, einem Autor zu sagen: Ja du hast schon xx Kommentare. 

Fast alle unsere Interviews haben Aufruf-Zahlen, die an die 100 gehen, doch äußerst selten, bis nie lässt jemand ein Kommentar zurück. 

Das ist sehr sehr schade, denn wir erfahren dadurch nicht, ob es den Lesern gefallen hat oder nicht! 
Lasst doch einfach ein "Toll" oder "Ich fands klasse" unter dem Interview zurück. 

Ebenso erschreckend niedrig ist die Teilnahme an den Gewinnspielen. 

Wir haben uns den Mund fusselig geredet, um die Autoren zu überzeugen, doch etwas beizusteuern. 
Aufgrund der geringen Teilnahme frage ich mich: 

Sagt mal! Wollt ihr nichts gewinnen? Es kostet euch doch nichts, mal eben ein Kommentar zu hinterlassen. :( 

Die Welt geht auch nach zwei Minuten Kommentar-Schreiben wie gewohnt weiter. 

Ich hoffe, ihr nehmt es jetzt nicht als Angriff auf, es ist nur so, dass wir neun Blogger uns wirklich riesige Mühe gemacht haben, um die Aktion so, wie sie heute ist, auf die Beine zu stellen. 

Wir, und damit spreche ich für unsere Gruppe, würden uns freuen, MEHR Resonanz von euch zu erhalten! 
Sollte es euch peinlich sein, aus welchem Grund auch immer, ein Kommentar zu hinterlassen, schickt es und doch per Mail! Das geht vollkommen Anonym und ihr landet trotzdem im Lostopf!!!!!





[Rezension] - Ein Mann, ein Ring


Ein Mann, ein Ring
(Quelle: http://www.luebbe.de/)

Mathias Taddigs
ERSCHIENEN AM 16.05.2014

256 SEITEN, Taschenbuch
ISBN: 978-3404169689
€ 8,99 [D] E-Book





[Klappentext]


Felix ist bekennender Romantiker. Und deswegen muss für seine Traumfrau Nina auch der ultimativ spektakuläre Heiratsantrag her. Am besten, findet Felix, geht das im Urlaub, bei Sommer, Sonne, Strand und Meer. Und wenn es sein muss auch auf Mallorca. Mit dem Diamantring im Gepäck geht es zur idyllisch gelegenen Finca. Dass dort endlos lange Regentage, Felix' erste große Liebe und ein von Interpol gesuchter Verbrecher auf sie warten, hätte ja wohl wirklich niemand ahnen können. Oder? Allein oder in Gesellschaft? Egal, dieser Roman macht verdammt viel Spaß, ob mit oder ohne sein Gegenstück EINE FRAU, EIN WORT

[Der Autor]


Geboren 25 Meter vom Deich, hat er das Comedy-Schreiben aus einem ganz besonderen Grund ergriffen: Rache für die Ostfriesen-Witze!
Nach zwei Jahren als Radio-Redakteur und -Moderator bekam er einen der begehrtesten Autorenjobs beim Fernsehen: Er war viereinhalb Jahre lang fester Autor im Team von "RTL Samstag Nacht". Danach wurde er Chefautor der "Wochenshow", schrieb und schreibt für weitere Comedy-Formate, aber auch die Moderationsbücher für große Fernsehshows wie "The Voice of Germany" und "Rette die Million". Außerdem schrieb und schreibt er Offtexte zum Beispiel für "Das perfekte Dinner", "Undercover Boss" und "Shopping Queen", entwickelt neue TV-Formate und schreibt für Events und Werbung.
"Ein Mann, ein Ring" ist sein erster Roman und basiert teilweise auf seinen eigenen Urlaubserlebnissen.
Mathias Taddigs wohnt mit seiner Familie in Hamburg.


[Inhalt]


Felix liebt Nina und Nina liebt Felix. Was liegt da näher, als ein Heiratsantrag. Da trifft es sich super, dass die beiden zusammen mit einem befreundeten Pärchen nach Mallorca fliegen. Zu Felix´ Leid trifft er dort auf seine Ex - und mit im Gepäck deren Mann und ihr gemeinsamer Sohn Lenny. Nina ahnt zuerst nicht, dass Claudia (die Ex) Felix Ex Snoopy ist. Von einem Fettnäpfchen ins nächste tappend kann es doch eigentlich kein gutes Ende geben - oder DOCH?

[Meine Meinung]

Fang ich doch gleich mit dem ersten Eindruck an :D
Wie man meiner "Bibliobibi" entnehmen kann, lese ich zu 80 % Bücher, die von Frauen geschrieben werde, was nicht heißt, dass Männer-Romane schlecht sind, jedoch dachte ich nach den ersten Seiten: Ja! Das kann nur ein Mann geschrieben haben :)

Felix ist ein Tollpatsch. Von einem Fettnäpfchen ins andere tappend, ist er einfach immer wieder zu komisch. Nichts bekommt er so richtig auf die Reihe und auch man muss sich teilweise echt fremdschämen. 
Wie er sich gegenüber dem kleinen Lenny, dem Sohn seiner Ex verhält, ist ebenfalls zu komisch. Und Claudia, die Ex, die immer wieder kurz vorm Platzen ist, weil Nina oder Felix irgendwas erzählen - Hammer. 

Nina hingegen kommt mir ziemlich verklemmt, stur und viel zu gradlinig vor. Stellenweise merkt man, dass sie sich für Felix schämt und das hat der arme Kerl einfach nicht verdient. Das Thema Eifersucht wird mir bei Nina ein wenig zu "hoch gepushed", macht die Geschichte dadurch aber nicht weniger gut. 

Das Buch ist sehr locker geschrieben und damit ist es ratzfatz zu Ende. Ein echt tolles, kurzweiliges Sommerbuch, bei dem man echt immer was zu lachen hat. 

Was mich zwischendrin gestört hat, ist die Umsetzung des Heiratsantrags. Armer Felix, es hätte so viel einfacher sein können! Doch leider verrennt er sich auch hier und man fragt sich am Ende: Hat es noch einen Sinn!?

Die Nebencharaktere gefallen mir auch sehr gut, nur einen mag ich nicht: Claudias Mann Stefan. Der Kerl ist einfach irgendwie versnoppt, arrogant und einfach "Bäh"! :D

[Fazit] 

Das Buch hat es in meiner Liste der "Lustigsten Bücher Ever" definitiv auf die oberen Plätze geschafft. 
Man ergötzt sich regelrecht an dem Leid Felix´ und auch Nina tut einem so leid, dass es schon wieder lustig ist. 

Vier hervorragende Sterne für "Ein Mann, ein Ring"

★★★★


Danke an Bastei Lübbe und BloggdeinBuch für dieses wirklich tolle Buch! :) 



[Zusammenfassung - Bloggeraktion KW 30]




Hier habe ich mal eine kleine Zusammenfassung der letzten Woche für euch zusammen gestellt (mit Hilfe von Annika <3) 

Ich möchte erwähnen, dass wir uns über jeden Leser freuen, der an unseren Gewinnspielen teilnimmt. 
Wir haben uns wirklich viel Mühe gegeben, um die Autoren zu überzeugen, etwas zu verlosen und ihr würdet es ihnen danken, wenn ihr nur ein klitzekleines Kommentar nach ihren Interviews hinterlasst. 

Es ist nicht nur in unserem Interesse, sondern auch im Interesse der Autoren, dass wir sie vorstellen. Wir sind alle sehr glücklich, dass unsere Aktion so gut angenommen wurde (von den Autoren), doch leider haben wir viel zu wenig Resonanz durch euch Leser! 

Gefällt euch unsere Aktion überhaupt? Wollt ihr mehr erfahren? Gibt es deutschsprachige Autoren, die euch interessieren und die wir anfragen könnten? 

LASST UNS EURE MEINUNG HÖREN!!!!!! 
Scheut euch nicht, uns anzuschreiben und uns voll zu texten!!!! 


Hier nun die Zusammenfassung für euch:


Am Dienstag startete wie schon berichtet Lena mit ihrem Interview mit Sabrina Qunaj auf ihrem Blog Büchernest.

Dann folgte Mittwochs angekündigt das Interview mit Heike Gellert bei Annika. Hier könnt ihr immer noch eins von 3 Exemplaren von “Wenn der Tod lachen könnte” gewinnen!

Den Rest der Woche füllten:


Donnerstag habe ich hier das Interview mit Olaf Kemmler geführt. Bei mir könnt ihr also noch bis Donnerstag den Thriller “Die Stimme einer Toten” und die aktuelle Ausgabe des Magazins “Exodus” gewinnen!

Freitag interviewte Franzi auf ihrem Blog Lovelymix Marlies Lüer. Auch dort könnt ihr noch bis zum 01.08. eins von 3 Exemplaren von “Auf den Schwingen der Fantasie” gewinnen!

Und Sonntag hat Katja auf ihrem Blog Katjas Bücher und Rezepte ein Interview mit Rebecca Wild geführt. 



[Montagsfrage] - 28.07.2014


Happy End erwünscht?

Heute hat Nina mal wieder eine echt tolle Frage! Dazu könnte ich Romane schreiben....!

Erst neulich habe ich ein Buch gelesen, bei dem es für mich KEIN Happy End gab und das hat die ganze Geschichte zerstört! Die Rede ist hier von "Die Bestimmung" - Der letzte Band! 
Wie kann ein Autor nach solch einer Geschichte einfach so aus dem NICHTS eine Hauptperson sterben lassen? Ich kann es nicht verstehen! :( Daher habe ich diese Reihe für mich auch als "NICHT WÜRDIG" befunden!
In anderen Büchern, wie beispielsweise in "Ein ganzes halbes Jahr" passt das Ende. Es ist vorhersehbar, dass dort der Hauptcharakter stirbt und er damit der anderen Prota einen Lebensweg ebnet, den sie sonst nicht eingeschlagen hätte. 
Für mich MUSS ein Buch kein Happy End haben... Aber wenn, dann soll es mit Pauken und Trompeten kommen. :) Ich lese meistens Liebesgeschichten oder Fantasy-Romane, in denen die Liebe mit Vordergrund steht, und damit bin ich prädestiniert für Happy Ends... Die machen einfach Glücklich und mit einem guten Gefühl am Ende, ist das Buch doch doppelt so viel Wert!


Was meint ihr? 
Happy End - ja oder nein?




[Blogger Aktion] - Darf ich bitten? Das Wochenende!


Am Wochenende war ganz schön was los bei unserer Aktion! Gleich zwei Autoren stellen sich dem Interview unserer Blogger! 

Schaut doch mal vorbei: 


Marlies Lueer -> Klick

Rebecca Wild -> Klick


Bei mir hingegen war das Wochenende eher ruhig und wegen dem herrlichen Wetter voll auf Familienaktivitäten ausgelegt :)

Wir waren mit der Familie (Schwager, Schwägerin und den drei Kindern, Schwiegereltern, mein Lebensgefährte, unser Sohn und ich) in Bottrop im Schloss Beck. (Kinderfreizeitpark)
Das war echt richtig toll dort. :)

Hier mein Sohn bei seinem momentan liebstem Hobby :)



[ Blogger-Aktion ] - Teil 2 - Darf ich bitten? - Olaf Kemmler im Interview



Herzlich Willkommen bei Teil 2 der Autoren-Interviews auf meinem Blog.


Olaf Kemmler
(Quelle:http://www.fantastica-kemmler.de/)

Hallo Olaf, 
erst einmal möchte ich mich bei dir dafür bedanken, dass du an unserer Aktion teilnimmst. Und um unsere Leser nicht lange warten zu lassen, stelle ich dir doch direkt mal meine erste Frage.
Ich würde gerne von dir wissen wie du zum Schreiben gekommen bist. Was war der Auslöser?

Ich glaube, das war schon immer in mir drin. Schon als Grundschüler haben mich gute Geschichten richtig begeistert. So ist das bestimmt bei den meisten. Den festen Entschluss zu schreiben habe ich mit 14 Jahren gefasst und sogleich mit Schreiben begonnen. Nach 10 Seiten habe ich dann entnervt aufgegeben und überrascht festgestellt, dass ich es einfach nicht kann. Jedenfalls nicht so ohne weiteres.

Du schreibst im Bereich der Phantastik aber auch deinen Thriller "Die Stimme einer Toten" kenne ich. Welches Genre sagt dir mehr? Welches passt einfach zu dir?


Das große Thema meines Lebens ist gewiss die Science Fiction. Anders als bei Horror oder Fantasy ist hier bereits die Entwicklungsgeschichte von den ersten Anfängen bis heute unglaublich spannend. Von den fortschrittsgläubigen Werken bis hin zu den ausgesprochen kulturpessimistischen ist die Bandbreite wirklich riesig. Aber wie der Literaturkritiker und Autor Brian W. Aldiss so nett festgestellt hat, kann man an der Weise, wie die Science-Fiction-Leser den "Herrn der Ringe" an ihre Brust gedrückt haben, erkennen, dass es ihnen nie um die großen Gedanken eines H. G. Wells ging, sondern immer nur um die Phantasie. Ich denke, letzten Endes ist eine gute Geschichte immer eine gute Geschichte. Ganz gleich, ob sie in der Steinzeit spielt, im Mittelalter oder in der Zukunft. Leichter fällt es mir bestimmt, eine Geschichte zu schreiben, die in unserer Gegenwart angesiedelt ist. Gerade bei Science Fiction ist es schwierig, seinen Weltentwurf erst einmal zu erklären und dem Leser Stück für Stück zu vermitteln, ohne dass es langweilig wird.


Ist es einfach für dich deine Protagonisten zu entwickeln oder denkst du auch schon mal daran die böse Taste "Entf" zu drücken und sie wieder zu löschen?


Dem Himmel sei Dank, meine Figuren entstehen meistens ganz von selbst. Ich erkenne ihren Charakter und auch ihre Schwächen meistens ganz deutlich. Und wie der bekante Autor Andreas Eschbach einmal gesagt hat: wenn man die Figuren hat, kommt die Handlung meistens wie von selbst. Da ist etwas dran, denn die Handlung entsteht schließlich nur dadurch, dass verschiedene Figuren in Konflikt geraten und gegen- oder miteinander arbeiten. Und wenn die Figuren anfangen, in meinem Kopf miteinander zu reden, dann weiß ich, dass die Geschichte reif ist, niedergeschrieben zu werden. Vermutlich ist Schizophrenie eine sehr nützliche Eigenschaft für Autoren. (Ha ha!)


Wie lange hast du für "Die Stimme einer Toten" von der fixen Idee bis zur Veröffentlichung gebraucht?


Von der Idee bis zu dem Moment, wo ich einen Verlag dafür gefunden hatte, sind schon ein paar Jahre ins Land gegangen. Da ich in der Krimi-Szene eigentlich nicht aktiv bin, habe ich der Realisierung des Projektes auch keine Priorität eingeräumt. Eine gute Idee unter vielen. Die Möglichkeit zur Veröffentlichung hat sich dann eher zufällig ergeben, aber unverhofft kommt oft. Das Schreiben von der gründlichen Recherche bis zur Vollendung hat dann (natürlich nur nebenberuflich) ein Jahr gedauert. Bis der Verlag das fertige Produkt in den Handel gebracht hat, sind noch einmal zwei Jahre vergangen. Bei großen Verlagen geht das alles bestimmt schneller, dafür setzen einen die kleinen für gewöhnlich nicht mit Abgabeterminen unter Druck.

Die Stimme einer Toten spielt im Bergischen. Wieso gerade dort?


Ich liebe diese Gegend einfach. Sowohl die Landschaft wie die historischen Baudenkmäler. Das alles vermittelt mir ein sehr anheimelndes und wohliges Gefühl. Außerdem gibt es hier gleich mehrere interessante Großstädte relativ dicht beieinander. Man kann also - was die Schauplätze angeht - wirklich aus dem Vollen schöpfen.

Könntest du dir vorstellen, mal etwas total anderes zu schreiben? Beispielsweise einen Liebesroman? 


Nun ja, mit Krimi, Science Fiction, Horror und Fantasy ist meine Palette schon recht groß, oder? Der eine oder andere erotische Mystery-Thriller spukt mir zudem ebenfalls im Kopf herum. Eine Idee für einen historischen Roman hätte ich auch. Aber einen reinen Liebesroman? Nee, ich glaube nicht, dass ich das könnte. Dafür fehlt mir schlichtweg der Ideen-Pool. Eine flotte, turbulente Liebeskomödie allerdings ... why not?

Die Verlagswelt in Deutschland wir von mehreren Großverlagen geprägt. Wieso bist du bei einem kleinen Verlag?

 Alles ein großer Zufall. Nachdem ich (wie es eigentlich normal ist) bei den Großen mehrmals mit Romanprojekten abgeblitzt war, habe ich mich voll und ganz der Kurzgeschichte gewidmet. Das war dann sehr schnell ein Erfolg. Und große Verlage kümmern sich um die kurzen Texte eigentlich gar nicht mehr, weil es dafür in Deutschland keinen großen Markt gibt. Mit Kurzgeschichten landet man zwangsläufig bei den Kleinen. Ist der Kontakt erst einmal hergestellt und das Vertrauen aufgrund vergangener Erfolge gegeben, dann kann man meist auch einen Roman unterbringen.


Die Verlagswelt in Deutschland durchlebt gerade einen Wandel. Siehst du den E-Book-Markt als Zukunft oder greifst du persönlich immer noch lieber zur Printausgabe? Wenn ja, warum? 


Ich kann mich an Zeiten erinnern, als viele Autoren und auch enttäuschte Lektoren dem Book-on-Demand und später dem E-Book eine große Zukunft prophezeit und sich von diesen Entwicklungen eine Befreiung erhofft haben. Aber gerade das Internet und die großen Buchhandelsketten haben das genaue Gegenteil bewirkt. Es findet eine immer stärkere Konzentration auf immer weniger Bestseller statt. Der Autoren-Mittelstand verschwindet. Es gibt immer mehr Mini-Verdiener und auf der anderen Seite einige Superreiche. Also wie im richtigen Leben.

Kommen wir zu einem anderen Punkt. Ist das E-Book rein technisch gesehen in Zukunft das einzige Medium, Geschichten zu lesen? Wenn man schon etwas älter ist, so wie ich, hat man schon einige Entwicklungen kommen und gehen sehen. Ich ziehe mal einen Vergleich aus den Achtzigern heran. Damals konnte auf einmal jedermann preiswert seine eigenen Filme mit Videokameras drehen. Viele haben daraufhin vorhergesagt, dass damit das Ende der Fotografie gekommen ist. Schauen wir uns heute mal um in der Welt. Natürlich filmen die Leute und stellen die Filmchen auf You Tube ein. Aber ich würde mal behaupten, es wird fotografiert wie nie zuvor. Worin liegt der Reiz eines für die Ewigkeit eingefrorenen Standbildes gegenüber dem bewegten Bild? Vielleicht in der Ruhe, mit der man es betrachten kann. Oder hat das Fernsehen das Radio überflüssig gemacht? Wenn ich mal eine Prognose wagen darf, bleibt uns das Buch erhalten. Gibt es dafür gute Gründe?

Ich denke ja. Auf jeden Fall ist das E-Book eine notwendige Bereicherung für den Markt. Ich kenne eine Frau, die beruflich sehr viel unterwegs ist, viel Zeit in der Bahn verbringen muss und zudem dicke Bücher nur so verschlingt. Würde sie jedes Buch als Hardcover kaufen, wäre sie schnell arm und hätte viel zu schleppen. Also ist das E-Book für sie einfach "rational". Aber das gedruckte Buch mit farbigem Cover und einer speziell ausgesuchten Schriftart kann mir eine Sinnlichkeit vermittelt, die die kleine graue Maschine einfach nicht hat. Ein liebevoll gestaltetes Buch hat Magie. Man spürt dieses Kribbeln im Bauch oder nicht. So ist das mit der Liebe. Nun ist nicht jeder ein sinnlicher Mensch, aber gerade bei Geschichtenlesern findet man davon ziemlich viele. Auch das schnelle Durchblättern und Überfliegen, wenn man gerade mal eine bestimmte Textstelle sucht, und nicht genau weiß, wo sie war, ist beim E-Book ein Horror.

Eine andere Problematik liegt auf der Produzentenseite. Es ist unglaublich aufwendig und teuer, ein Buch drucken zu lassen. Der Lektor, die Grafikabteilung, der Korrektor, die Druckerei, alle wollen bezahlt werden. Diesen Aufwand betreibt man nicht, wenn man glaubt, "Mist" in der Hand zu haben. Die Leser haben bei einem gedruckten Buch also quasi ein Qualitätssiegel; zumindest aber die Gewissheit, dass jemand, der Profit machen will, an die Geschichte glaubt. Ein E-Book hingegen kann wirklich jeder auf den Markt bringen, egal, ob er der deutschen Sprache überhaupt mächtig ist oder nicht. Hier entsteht ein gewaltiges Hintergrundrauschen, in dem die wirklich guten E-Books untergehen. Fazit: Schon allein deshalb bin ich persönlich davon überzeugt, dass auch in Zukunft nur das als E-Book richtig erfolgreich sein wird, was sich gleichzeitig als gedrucktes Buch gut verkauft. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Falls deine Frage auch impliziert, ob man als Neuling sein eigenes E-Book herausbringen sollte: Ich rate davon ab. Wenn man sich mal so umhört, so genießen Autoren, die sich selbst herausbringen, egal ob als Book-on-Demand oder E-Book, einen Ruf, der nur als unterirdisch zu beschreiben ist. Den Geruch wird man so schnell nicht wieder los. Wenn es ein richtiger Verlag ist, der ein Werk "nur" als E-Book herausbringt, sieht die Sache gleich ganz anders aus. Ob man diesen Schritt gehen will, hängt also auch von den eigenen Ambitionen für die Zukunft als Autor ab.

Wenn du die Zeit zurückdrehen und zu deinen Anfängen in der Schreiben zurückkehren könntest, was würdest du anders machen?

Mit dem Wissen und der Erfahrung von heute würde ich bestimmt viel intensiver an mir und meinem Schreibstil arbeiten, noch analytischer Lesen, als ich es ohnehin schon getan habe. Ich würde zielstrebiger sein. Aber das sind natürlich rein hypothetische Fragen, denn was einem am Anfang eines ungewissen Weges am meisten hindert, ist oft das fehlende Vertrauen in sich und in die Sache. Man wächst ja mit der Gewissheit auf, dass Kunst brotlos ist und ziemlich schnell wird einem klar, dass man vom Schreiben nur selten leben kann. Es folgt ein ständiger Wechsel zwischen Enttäuschung und dem Sammeln neuer Energie für den nächsten Sturm auf eine uneinnehmbare Festung.


Nenn mir doch bitte die für dich wichtigsten Merkmale für ein Buch, das deiner Meinung nach ein Bestseller ist.


An dieser Stelle kann ich jetzt mit einem ganzen Arsenal akademischer Begriffe kommen, die aber überall nachzulesen sind. Das spare ich mir also. Am Ende bleibt bei jedem Text ein Rest Magie, den man nicht erklären kann. Man muss sich vor allem bewusst sein, dass es nicht möglich ist, eine Geschichte zu schreiben, die wirklich jedem gefällt. Ein zwanzigjähriger Kampfsportler, der auf Rap steht, hat eine andere Erwartung an eine Geschichte, als eine fünfzigjährige Mutter, die gerne Schlager hört. Aber es muss etwas geben, das jenseits einer bestimmten Zielgruppe für alle Geschichten gilt. Mich erreichen Geschichten vor allem dann, wenn ich mich in die Hauptfigur hineinversetzen kann. Erst wenn es einem Autoren gelingt, den Leser in den Kopf des Protagonisten hineinzuziehen, fiebert man auch mit und will wissen, wie es weitergeht. Eine Geschichte verträgt sogar mehr als eine interessante Figur. Das A und O sind die Figuren. Ich warne vor allem davor, den Antagonisten zu vernachlässigen. Auch dieser (oder diese) darf durchaus charismatisch sein und man sollte auch dessen Motivation verstehen. Andererseits darf man den Leser auch nicht mit zu viel Komplexität überfordern. Zu meinem Unverständnis tauchen unter den Bestsellern oft Werke auf, die ich nur als primitiv bezeichnen kann. Wenn es um Figurenzeichnung geht, verweise ich gerne auf Harry Potter. Eine wahre Meisterleistung! Überhaupt ist J. K. Rowling eine begnadete Geschichtenerzählerin. Nur dem Gegenspieler fehlt es an Charisma. Wenn es darum geht, eine Figur eine Entwicklung durchleben zu lassen, habe ich noch nichts besseres gelesen als den Medicus. Man muss halt lesen und begreifen. Aha-Erlebnisse bringen einen weiter. In allem einen Mittelweg zu finden, ist ebenfalls wichtig. Spaß am Plaudern haben, aber nicht geschwätzig werden. Etwas Lebensphilosophie einbringen, aber nicht belehrend werden. Mit Metaphern ein lebendiges Bild malen, aber nicht in barocke Schnörkel abdriften.


Arbeitest du momentan an einem neuen Projekt? Wenn ja, dürfen wir erfahren um was es sich handelt?


Der Blitz-Verlag hat noch ein dreiteiliges Weltraumabenteuer von mir auf dem Schreibtisch. Das wird wohl nächstes Jahr, spätestens übernächstes Jahr erscheinen. Eine eher klassische Weltraumoper, aber mit einem - wie ich finde - interessanten neuen Gedanken. Es geht um ein kosmisches Testament. Innerhalb der Mondumlaufbahn kommt es zu unerklärlichen Beben der Raumzeit. Eine Fähre zerreist es förmlich. In dem Epizentrum des Bebens erscheint ein riesiges, mehrere tausend Jahre altes Objekt, das dort in einer Schlaufe der Raumzeit versteckt war. Eine längst ausgestorbene Spezies zieht die Menschheit als Erben ihrer unglaublich hoch entwickelten Technologie in Betracht. Das Dumme ist nur, dass der Nachlassverwalter irgendwo in der Galaxis verschollen ist und es noch weitere mögliche Erben gibt, die alle dem Erbe hinterher jagen. Aber die drei Bücher sind für mich als Autor bereits abgehakt. (Abgesehen davon, dass noch eine Durchsicht der Lektoratsfassung sowie eine Überarbeitung auf mich zukommt. Das ist immer lästig und zeitraubend, sogar bei Kurzgeschichten) Zur Zeit arbeite ich an mehreren Projekten gleichzeitig, die ich nach und nach präsentationsreif mache und dann den in Frage kommenden Verlagen anbiete. Das meiste ist Fantasy, zumindest aber Phantastik. Wie es weitergeht, wird also wieder einmal der Zufall bestimmen.


Ich danke dir für dieses wirklich tolle Interview und das du dir die Zeit genommen hast, so ausführlich mit mir zu sprechen! Ich hoffe, dass deine Zukunft weiter positiv verläuft und wir noch viel von dir erwarten dürfen. 






Und nun seit ihr gefragt! 


Olaf Kemmler verlost unter allen, 
die dieses Interview kommentieren eine 
aktuelle Ausgabe des Magazins "Exodus", 
sowie seinen Thriller "Die Stimmer einer Toten", 
natürlich signiert! ;-)


Kurze Info zu Exodus: 


EXODUS erschien erstmals im Jahre 1975 mit einer als Einzelausgabe geplanten »Nullnummer«. Bis 1980 folgten 13 Ausgaben und ein weiterer Sonderband. In diesen Jahren wurde das Magazin zunächst von René Moreau und Paul Roder herausgegeben. Später kamen auch Christian Düster und Rudolf Hansen als Mitherausgeber. Im Jahre 2003 wurde das Magazin mit der Ausgabe 14 von René Moreau fortgesetzt und wird inzwischen von ihm, Heinz Wipperfürth und Olaf Kemmler herausgegeben.


Und so kanns du dabei sein: 

Schreib uns einfach, wieso gerade DU gewinnen musst! 
Das Gewinnspiel läuft eine Woche und der Gewinner wird zeitnah bekannt gegeben! 

Allen Teilnehmern wünsche ich viel Glück!









[Red Bug Charity] - Die Autoren


Vor kurzem habe ich euch bereits über die Charity-Aktion von Red Bug Books informiert (Klick) und nun steht endlich die erste Autorin fest. Diese möchte euch natürlich nicht vorenthalten.

Über die Autorin:

Antonia Michaelis wurde in Kiel geboren und verbrachte die ersten beiden Jahre ihres Lebens in einem kleinen Dorf an der Ostsee. Anschließend zog sie mit ihren Eltern nach Augsburg, wo sie zwar zur Schule ging, aber nie aufpasste, weil sie unter der Bank dicke Bücher verfassen musste. Ihre Abiturarbeit schriebt sie über Faust 2, den sie nie gelesen hat. Danach ging sie für ein Jahr nach Südindien, um an einer kleinen Schule nahe Madras alles zu unterrichten, was ihr unter die Finger kam, vor allem Englisch, Kunst und Schauspiel.

Anschließend studierte sie durch ein Versehen beim Ausfüllen des ZVS-Bogens sieben Jahre lang in Greifswald Medizin. Gleichzeitig reiste sie durch die Weltgeschichte, arbeitete in einigen kleinen Krankenhäusern, vornehmlich auf Bergen ohne Strom, und begann, Bücher für Menschen aller Altersgruppen zu veröffentlichen.

Heute lebt Antonia Michaelis in einem kleinen Dorf gegenüber der Insel Usedom. Sie arbeitet für mehrere Verlage und, dramaturgisch, für die Montessorischule Greifswald - und verbringt den Rest der Zeit mit zwei Töchtern und Mann, vier Förderkindern und 3000 Quadratmetern Brennesseln. 

Das Schreiben anständiger, informativer Lebensläufe hat sie leider nie gelernt.


Was ist ihr Beitrag zur Charity Aktion?

Zu dem Charitybuch steuert sie eine Kurzgeschichte bei. Wobei … kurz? Weil sie, wie sie selber sagt, immer mehr schreibt als geplant, hoffen wir, dass diese Geschichte schön lang wird. Da hätten wir alle nichts dagegen, oder? Wer sich schon mal einstimmen will, der kann mit dem “Märchenerzähler” anfangen, dem Jugendroman, mit dem sie für den Jugendliteraturpreis nominiert war, einen Preis, den ich ihr sofort gegeben hätte. 


Aktuelle Veröffentlichungen für junge Erwachsene und Erwachsene: 

„Paradies für alle“, 2013 bei Knaur
„Nashville oder das Wolfsspiel“, 2013 bei Oetinger
„Friedhofskind“, 2014 bei Emons 
„Niemand liebt November“, 2014 bei Oetinger 


Nach und nach werde ich euch auch die anderen Autoren vorstellen! :) 
Wie ich euch bereits mitgeteilt habe, hoffe ich, dass ihr der Aktion eine Chance gebt und sie über das Internet (Twitter, Facebook, usw.) ordentlich verbreitet.








(c) - Autorenbild: Bernhard Ludewig
(c) - Autoreninfo: Antonia Michaelis 

[Rezension] - Sommer der Träume


Sommer der Träume
(Quelle: www.dotbooks.de)

Charlotte Baumann
ERSCHIENEN AM 01.04.2014

212 SEITEN, Ebook
ISBN: 

Ich habe mal wieder ein Buch von BloggdeinBuch ergattern können und bedanke mich daher auch beim dotbooks-Verlag, der mir dieses Schätzchen zur Verfügung gestellt hat.

[Klappentext]


Eine starke Frau meistert ihr Schicksal!
Wie ein Traumsommer sieht es für Michaela zunächst nicht aus: Erst stirbt ihr Mann bei einem Motorradunfall, und dann stellt sich auch noch heraus, dass er ihr schon lange nicht mehr treu, dafür aber umso höher verschuldet war. Michaela packt die Koffer und will auf Elba einen Neuanfang wagen – doch dort stellt sich ihr Branca in den Weg, die schöne Italienerin, die sich den Mann angeln will, der Michaelas zweite Chance auf die Liebe sein könnte …


[Inhalt]

Wenn ihr meine bisherigen Rezensionen verfolgen solltet, dann werdet ihr merken, dass dieses Buch eigentlich nicht zu meinen bevorzugten Genres gehört. Als ich jedoch das Cover gesehen hatte, ich kurz vor meinem Sommerurlaub stand und noch keine Urlaubslektüre hatte, dachte ich: Hey! Das passt doch! 

Das Buch beginnt anders, als ich es erwartet hatte. Michaela, Mutter und Ehefrau, schmeißt während der Abwesenheit ihres Mannes die Familiengärtnerei. Davon ausgehend, dass ihr Mann mit Freunden ein Motorrad-Wochenende in der Eifel verbringt, ist Michaela dementsprechend geschockt, als sie von den Polizeibeamten erfährt, dass ihr Mann sie betrogen hat. Nicht nur, dass Michaela nun vor einem emotionalen Scherbenhaufen steht, nein, ihr Mann hat ihr auch noch eine Unmenge an Schulden hinterlassen. 

Als Michaela keinen Ausweg mehr sieht, die Gärtnerei verkauft ist und sie sich bereits nach einer neuen Wohnung umsieht, erhält sie überraschend Post von einem Anwalt. Dieser teilt Michaela mit, dass sie die Erbin eines wunderschönen Anwesens auf Elba ist. Michaelas Tante hat das stattliche Haus fast alleine bewohnt und aufgrund der Tatsache, dass ihre Tante keine leiblichen Kinder hatte, vererbte sie Michaela als einziger lebenden Verwandten ihr Hab und Gut. 

Kurzerhand beschließt Michaela, das Erbe anzunehmen und zieht mit Sack und Pack nach Elba. 
Voller Tatendrang stürzt sich Michaela in ihr neues Leben und womit sie nicht gerechnet hat: Zwei Männer bekunden ihr Interesse und Michaela beginnt, sich zu verlieben. Alles könnte so wunderbar sein, doch....

[Das Buch]

Die Geschichte ist flüssig geschrieben, ohne große gefühlsmäßige Schwankungen, was es zu der perfekten, heiteren Sommerlektüre macht. Die Umgebung der Gärtnerei, später auf Elba, wird so toll beschrieben, dass man schnell ins Träumen gerät. (Ich hab immer noch die Bäume im Garten des Hauses auf Elba im Kopf) 

Was lehrt uns die Geschichte? 
Man sollte trotz diverser Schicksalsschläge den Kopf nicht einfach in den Sand stecken, sondern nach vorne blicken und das Beste aus seiner Situation machen.

Ich habe Michaela ans Herz geschlossen. Auch, wenn sie mir in manchen Situationen nicht wirklich Klarsichtig vorkam. 

[Fazit]

Im Urlaub ist es nicht schön, wenn man zu "harten" Stoff liest. Dieses Buch macht den Kopf frei und beschwert nicht :) Zum Entspannen am Strand oder in der Hängematte also bestens geeignet :)

Wunderbare vier Sterne gibt es von mir   ★★★★