[Rezension] Hexeninternat

Hexeninternat
(®Heiko Grießbach)

Heiko Grießbach
ERSCHIENEN IM November 2014

212 SEITEN, EBOOK

ISBN: B00QCNP3BU
€ 0,99 [D] eBook



Klappentext

Die sechzehnjährige Tanja aus Berlin erlebt mit dem Ende der Halbjahresferien auch das Ende ihres bisherigen Lebens. Sie stürzt beim Eislaufen mit der Freundin, sieht ihren Schwarm David mit einer blonden Tussi am Arm und als sie nach Hause kommt, trifft sie ihren blutenden Vater an. Ihre Eltern wurden von Jägern überfallen und müssen fliehen, um sich in Sicherheit zu bringen. Erst jetzt klären sie Tanja darüber auf, dass sie keine normalen Menschen sind! Sie schaffen ihre Tochter in ein Internat für angehende Hexen und Hexer, wo sie die Schule beenden und ihre Fähigkeiten als Hexe kennenlernen soll.


Die Geschichte 

Ich habe das Buch am Wochenende bei Amazon entdeckt und aufgrund der guten Rezensionen dachte ich mir: Kaufen! Der Einstieg in die Geschichte ging ziemlich flott. Tanja, die Protagonistin, ist mit ihrer besten Freundin Eislaufen und ärgert sich über ihre Unfähigkeit, darüber, dass sie nie als die wahrgenommen wird, die sie ist. Zu allem Übel entdeckt sie dann noch ihren Schwarm David mit einer blonden Schönheit. Zu Hause angekommen, dann das nächste Übel: Ihre Vater ist schwer verletzt, ihre Eltern verlangen die sofortige Flucht. Doch vor was?, fragt sich Tanja. Was ihre Eltern ihr dann erklären ist ein Schock für das Mädchen und sie glaubt zunächst, dass ihre Eltern spinnen. Doch als sie in der neuen Schule, einem Internat, ankommt. wird die Spinnerei Realität. 


Meine Meinung

Ich hatte, wie bei jedem Buch, das ohne Verlag veröffentlicht wird, ein mulmiges Gefühl. Doch da ich schon des öfteren richtiges Glück hatte, habe ich es natürlich wieder einmal versucht :)
Und ich wurde nicht enttäuscht. 

Tanja ist eine freundliche Person. Zwar hat sie wenige Freunde, doch die, die sie hat, stehen zu ihr und sie unterstützt sie ihrerseits. Erst im Internat merkt sie, dass sie ihr Leben lang etwas vermisst hat und zwar ihre Magie. Schnell wird ihr auch klar, dass sie anders ist, als die Hexen im Internat. Ihr "Gehirnmuster" ist einzigartig. 

Die anderen Charaktere, wie z.B. die flippige Schulleiterin Sunny oder Alex, der Junge, den Tanja vom ersten Moment an mochte, sind ebenso gut ausgearbeitet und nicht einfach flache, durchscheinende Hüllen. 

Die Sache mit dem Gehirnmuster hat mich stark an "Shadowfalls Camp" erinnert. Auch dort "lesen" die anderen das Gehirnmuster eines Menschen, um seine Fähigkeiten festzustellen. 

Was mir nicht so sehr gefallen hat, ist, dass Tanjas Eltern sie einfach so zack zack im Internat abgeschoben haben und anschließend verschwanden. Ihrer Tochter haben sie nicht sehr ausführlich erklärt, was sie ist und was sie selbst sind. Das ging mir zu schnell. Auch die Länge der Geschichte war nicht überzeugend.  Ich war wirklich überrascht. Da lese ich noch das Kapitel zu Ende, klicke auf die nächste Seite und da kommt schon der "Werbebildschirm" von Amazon. 

Nichts desto trotz ist die Geschichte gut hinterdacht.


Fazit

Ich gebe der Geschichte 3 von 5 Sternen. 
Grund: Ich habe etwas mehr erwartet. Wahrscheinlich lag es an den durchweg 5-Sterne Rezensionen auf Amazon. Aber: Ich werde mir dennoch den zweiten Teil zulegen, denn auch, wenn nicht alles stimmig ist, möchte ich doch erfahren, wie es weiter geht. 

★★

Kommentare:

  1. Hi, hab den Link zu deinem Blog gerade bei Facebook entdeckt und folge dir mal :D

    Würde mich über einen Gegenbesuch freuen. Dein Blog gefällt mir sehr gut :D

    Liebe Grüße
    Jessi
    http://jessireneleseratten.blogspot.de/

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  2. Hallo liebe Jenny,

    ha, ein Buch in dem die Protagonistin meine Namensvetterin ist ;-) hört sich recht spannend an. Und für diesen E-Book-Preis kann man auch kaum etwas falsch machen. Werde es mir auf Amazon mal genauer anschauen.

    Liebe Grüße,
    Tanja

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  3. Das eBook habe ich mir gerade erst gekauft! Jetzt bin ich ja gespannt, wie es mir gefallen wird - mir war gar nicht klar, dass das ein Mehrteiler ist... Obwohl ich mir das eigentlich hätte denken können, so Internatsgeschichten sind ja eigentlich immer Reihen!

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