[Rezension] Der kalte Kuss der Wölfe

©Forever Ullstein
Der kalte Kuss der Wölfe
©Forever Ullstein)

Natascha Kribbeler

ERSCHIENEN Oktober 2014

448 SEITEN, EBOOK
ISBN: 978-3-95818-014-7
Ich bedanke mich beim Forever Verlag für das Rezensionsexemplar :-)

Klappentext

Seit Tausenden von Jahren, seit der letzten Eiszeit, besitzt Jandor die Gabe der Unsterblichkeit. Er ist der erste Vampir, und er hat schon viel gesehen. Vom eisigen Norden über das alte Ägypten bis zu den Glanztagen des großen Rom. In Pompeji wird Jandor schließlich sesshaft. Doch ständig ist er auf der Suche nach seiner verlorenen ewigen Liebe Tanita. Durch all die Jahrhunderte begegnen sie sich immer wieder … Aber er ist verwundbar, und seine einstige Geliebte Akira erweist sich als seine gefährlichste Gegenspielerin.

Die Geschichte
Jandor vom Wolfsclan lebt in einer Zeit, in der die Menschheit noch weit davon entfernt ist, dem zu entsprechen, was sie heute ist. Mammuts, Säbelzahntiger und andere Dinge sind die Gefahren der damaligen Zeit. Jesus und seine Jünger sind den damals lebenden Menschen noch vollkommen fremd. Sie verehren die Erdenmutter. 
Die Menschen leben in Clans zusammen und die Rollenverteilung ist, wie man es aus den Geschichtsbüchern kennt. Der Mann, der Jäger und Sammler, die Frauen kümmern sich um den Rest, wie Kinder, Essen kochen, Kleidung. Ohne einen Mann an ihrer Seite verhungert die Frau. 
Doch Jandor hat eine atemberaubende Gefährtin, Tanita. Die Zukunft jedoch, hat anderes mit Jandor im Sinn. Seine Gefährtin stirbt bei der Geburt ihres ersten gemeinsamen Kindes. Sein bester Freund und stolzester Jäger des Clans beginnt sich zu verändern und nach und nach verliert der Clan an Mitgliedern. Als Jandor dann selbst im Sterben liegt, geschieht das unglaubliche: Er erwacht wieder - als Unsterblicher!


Meine Meinung

Jandor ist ein faszinierender Mann. Er liebt seine Familie, seinen Clan und auch seinen Freund, Kurak. Doch als Kurak vom "Bösen" befallen wird, bleibt Jandor und dem Clan nichts anderes übrig, als Kurak zu ermorden. Kuraks Gefährtin, Akira versinkt daraufhin in einer tiefen Trauer. Als Jandor dann auch noch seine Gefährtin Tanita bei der Geburt ihres ersten Kindes verliert, tuen sich Akira und Jandor zusammen. 
Jandor ist ein vielschichtiger Charakter. Liebevoll, entschlossen, ernst, aber auch hart, wenn der der Gerechtigkeit nachkommen will. Als er zum Vampir wird, ist er anders, als die zuvor befallenen und Toten seinen Clans. Er behält seine Gefühle - seine Menschlichkeit. Über Jahre hinweg ernährt er sich von Tierblut und erst durch einen Zufall entdeckt er, dass man Menschen nicht töten muss, um deren Blut zu nehmen. Jeden anderen Menschen, den er verwandelt, lebt nach seinem Vorbild  - alle, bis auf Akira. 

Als sich die Wege Jandors und Akiras trennen, schlägt diese einen Weg ein, den ich selbst als "gewalttätig, kalt und egoistisch" bezeichnen würde. Sie tötet wahllos. klaut Müttern ihre Kinder und errichtet sich im alten Ägypten eine kleine Armee. Jandor, der all die Jahre friedlich gelebt hat, stellt sich ihr entgegen. 

Die Geschichte rund um Jandor und den Clan der Wölfe ist faszinierend. Ich habe nicht damit gerechnet, dass das hinter der Geschichte steckt, als ich den Klappentext las. Doch gerade, weil die Geschichte so früh in unserer Zeitrechnung beginnt, habe ich Jandor immer als "Höhlenmensch" vor Augen. Mit langen Haare, ärmlicher Kleidung und einer Sprache, die eigentlich keine ist. 
Das ändert sich erst im Laufe der Geschichte. 

Akira mag ich von Anfang an nicht. Sie ist eine unsympathische Frau, die anscheinend einen Hang zum Kaputtmachen hat. Sie passt nicht zu Jandor und die Sache mit dem "Kinder klauen" macht es nicht besser. 

Alles in allem ist die Welt, in der die ersten Vampire leben faszinierend. Doch wieso sie so wurden, wie sie sind, wird nicht erläutert. Kurak wird befallen und stirbt - dann ein weiteres Clanmitglied, gleiches Spiel - und als Jandor befallen wird, stirbt keiner anschließend. *hmm*

Dennoch: Ich bin begeistert. Die Geschichte habe ich an einem Abend durch gelesen und ich muss sagen: Ich will mehr! Mehr Jandor, mehr Geschichte, mehr Vampire! 


Fazit

Wer eine etwas andere Entstehungsgeschichte der Vampire lesen will, sollte definitiv "Der kalte Kuss der Wölfe" lesen! So habe ich die Geschichte der Vampire noch nie lesen dürfen und dennoch gefällt es mir sehr gut! Berichtet von den Anfängen - ohne Rückblickend zu wirken.

★★★★★



Die Autorin
(©Forever)

Natascha Kribbeler, geboren 1965 in Hamburg, ist ausgebildete Rechtsanwaltsgehilfin. 2002 zog sie der Liebe wegen nach Bayern. Ihre großen Interessen Geschichte und Geographie lebt sie in ihren Hobbys Schreiben, Fotografieren und Reisen aus.
Mehr über die Autorin, findet ihr hier: Klick!

1 Kommentar:

  1. Hallöchen =)

    Ich habe dich für den Liebster Award nominiert. Hoffe du hast Lust mit zumachen.

    http://buecherbookslivres.blogspot.de/2014/12/tag-liebster-award-2.html

    Liebe Grüße
    Alina

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