[Ein letztes Mal "Darf ich bitten?"]


Wisst ihr noch, als am 01.06.2014 das erste Interview unserer Bloggeraktion online gegangen ist? Fast ein halbes Jahr lang haben wir über 70 Autoren interviewt, sie mit unseren Fragen gelöchert und waren über so manche Antwort am Schmunzeln! 

Für mich geht die Aktion mit meinem letzten Interview zu Ende! 

Wobei, ich muss gestehen: Es ist ein gemeinschaftliches Interview gewesen, denn jeder unserer Blogger hat unserem Autor eine Frage stellen dürfen! Ich bin stolz auf das, was wir erreicht haben und bekomme bis zum heutigen Tage positive Rückmeldungen aus allen Ecken! 

Ihr Leser habt HOFFENTLICH durch uns den einen oder anderen Autoren kennen- und lieben gelernt! Denn wir ihr bemerkt habt: Es gibt im deutschsprachigen Raum mehr als genug Autoren, die es verdient haben, dass man ihre Bücher liest. 

Ich habe während dieser Aktion lernen dürfen, was es heißt ein Interview zu führen...
Am Anfang waren meine Fragen einfach und beruhten meist auf dem Inhalt der jeweiligen aktuellen Bücher der Autoren, doch mittlerweile? Ich finde, ich habs ganz gut hinbekommen! :) Auch bin ich glücklich darüber, dass ich durch diese Aktion mit so vielen unterschiedlichen Charakteren in Kontakt gekommen bin. Seien es die Blogger, die Autoren oder die Leser. Es hat sich daraus die eine oder andere Bekanntschaft / Freundschaft entwickelt und darauf bin ich stolz. 

Ich bedanke mich bei Franzi, Sabrina, Lena, Conny, Annika, Katja, Svenja, Jennifer und alle den anderen, die geholfen haben, unsere Aktion zu dem zu machen, was sie schlussendlich geworden ist:

EINE MEGA GAUDI!!!!

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Nun mag ich euch nicht weiter mit meinem sentimentalen Gequatsche auf die Folter spannen, sondern nun zu einem der Autoren kommen, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz sicher jeder kennt. Gleich sein erster Roman "Die Therapie" wurde ein Bestseller! Durch seine folgenden Romane (u.a. "Der Seelenjäger" und "Der Augensammler") wurde er "Der Star des Psychothillers".


Na, wisst ihr, wer mein Interviewpartner sein durfte?

Ich prouldy präsentiere euch: 

Sebastian Fitzek!

© Raschke Entertainment

Kommen wir zu unseren Fragen!


Hallo Sebastian, fangen wir doch ganz leicht an, nicht wahr? Sag mir also: Kannst du dich noch an die ersten Kommentare und Reaktionen erinnern, als du gesagt hast, dass du Schriftsteller werden willst?

Ich hab mich nicht getraut, es vielen zu sagen, da ich persönlich nicht damit gerechnet habe, dass ich überhaupt einen Verlag finde. Außerdem wollte ich ja nicht gleich "Schriftsteller" werden, sondern erst einmal "nur" ein Buch veröffentlichen. Alle, denen ich das erzählt habe, haben mich dabei motiviert und unterstützt. 


Was machst du, wenn du merkst, dass deine Kreativität mitten im Skript nachlässt?

Lesen. Nichts inspiriert einen mehr als ein gutes Buch. Meistens aus einem ganz anderen Genre.


Hast du bestimmte Rituale beim Schreiben?

Nach jedem Kapitel esse ich etwas Süßes, weshalb ich nach jedem Buch erst einmal aufs Laufband muss. 


Wie schaffst du es, den Überblick über deine ganzen Projekte zu behalten?

Wer meine (langen) Danksagungen liest, weiß: Schreiben ist keine One-Man-Show! Für das Organisatorische habe ich Manuela Raschke, die mich von Anfang an unterstützt hat, und ohne die ich zum Beispiel niemals den Überblick bei meinen Lesereisen behalten würde. Ich nenne sie "Mein Gehirn", das bei mir nicht nur im Kopf, sondern auch im Büro nebenan sitzt. 


Wenn du eine Idee im Kopf hast, setzt du diese sofort um oder überlegst du erst, ob sie realisierbar ist?

Weder noch. Ich warte erst einmal ab, schreibe mit die Idee auch nicht auf. Erst wenn sie immer und immer wieder gedanklich bei mir "anklopft" merke ich, dass diese Idee mich tatsächlich so sehr interessiert. Dann lohnt es sich vielleicht, dass ich mich einmal länger mit ihr beschäftige. Diese Phase des Abwartens kann manchmal mehrere Jahre dauern. Dann erst beginnt das intensive Nachdenken. 


Du bist ein gefragter Autor. Bleibt da noch genug Zeit für die Familie und die Freizeit?

Das kommt zugegeben oft etwas zu kurz. Allerdings habe ich als Autor auch das unschätzbare Privileg, mit meine Zeit frei einteilen zu können. Wenn die Kinder zum Beispiel krank sind, kann ich Termine verschieben und sie zum Arzt fahren oder zu Hause bleiben. Diese Flexibilität haben die meisten Menschen mit festen Arbeitszeiten nicht. 


Hast du ein außergewöhnliches Hobby oder bist du Sammler von bestimmten Dingen?

Ich spiele Schlagzeug, das ist jetzt vermutlich nicht so außergewöhnlich. Ansonsten habe ich mein Interesse an verhaltensauffälligen Menschen und merkwürdigen Situationen ja zum Beruf gemacht. 


Könntest du dir vorstellen, mal ein ganzes anderes Genre zu schreiben? Zum Beispiel einen Liebesroman oder ein Jugendbuch?

Das hängt davon ab, ob ich irgendwann einmal eine Idee habe, die immer und immer wieder anklopft und geschrieben werden will. Dann aber würde ich mich nicht sträuben, das Genre zu wechseln. 


Dein aktueller Roman, Passagier 23, ist auf Platz 2 der Amazon-Bestseller. Was ist es für ein Gefühl, wenn du morgens den PC anmachst und siehst, welche Begeisterung dein Buch auslöst?

Ich bin vom Typ her nicht sehr euphorisch und freue mich weniger impulsiv, dafür aber immer wieder über einen längeren Zeitraum. Jetzt allerdings schon seit über einem Monat auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste zu stehen, ist mir ehrlich gesagt sogar etwas unheimlich. 


Hast du Tipps an die Neuautoren, die dein Interview lesen werden?

Tausende, darüber könnte man glatt ein Buch schreiben. Das Wichtigste wäre, die Anfängerfehler zu vermeiden, die mir passiert sind. Zum Beispiel zu denken, die erste Fassung wäre schon so toll, dass man sie allen Verlagen schicken könnte. 
Erstens ist die erste Fassung immer stark verbesserungsfähig und zweitens lesen die wenigsten Verlage unverlangt eingesandte Manuskripte. Besser ist es "Literaturagent" zu googlen und sich jemanden zu suchen, der das Manuskript unvoreingenommen und neutral auf Herz und Nieren prüft, bevor man mit Hilfe Agenten den passenden Verlag für den jetzt überarbeiteten Stoff sucht. 


Zu guter Letzt, das altbekannte "Oder"-Spiel:


Pizza oder Pasta?
© Raschke Entertainment
Salami-Pizza

Cola oder Wasser? 
Cola-Light

Wein oder Bier?
Weder noch. Gin Tonic

Abenteuerfilm oder Komödie?
Thriller.

Disco oder Oper?
Disco.



Lieber Sebastian! Vielen lieben Dank, dass du an unserer Aktion teilgenommen hast! Ich hoffe, dass wir weiterhin viele tolle Bücher von dir entdecken und lesen werden. Es war mir eine Ehre! Vielleicht sieht man sich im nächsten Jahr wieder auf der Buchmesse :)

Danke sehr, hat auch Spaß gemacht. 
Liebe Grüße Sebastian.

Ich möchte euch noch die Website von Sebastian ans Herz legen. Die einzelnen Posts dort sind teilweise echt wirklich witzig! 

Zitat: "Und wer eh keinen Bock hat, mich live zu sehen, tja, der hat jetzt ne Menge Text umsonst gelesen;) Und wird mit diesem Link zu den Terminen auch nichts anfangen können." (www.sebastianfitzek.de)


So meine Lieben! Das wars von meiner Seite. Ich hoffe, ihr hattet Spaß bei der Aktion, habt viele tolle Autoren kennen gelernt und kommt mich trotzdem weiterhin besuchen! Schade, dass es für mich zu Ende geht (Mit der Aktion!) Sicher bleibt ich euch als Bloggerin und bald "veröffentlichte" Autorin erhalten. Wenn ihr Fragen oder Anregungen zu der Aktion habt, scheut euch nicht, mir eine Nachricht zu schreiben! Wenn ich nicht sofort antworte, dann doch sicher innerhalb kürzester Zeit!


DANKE!



Kommentare:

  1. Eine tolle Reihe mit einem mehr als würdigen Abschluss! :) Hut ab, eine tolle Sache!! :D

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    1. Danke :) Es hat auch wirklich sehr viel spaß gemacht!

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  2. Welch krönender Abschluss :) Ich hoffe es startet bakd wieder so eine meet'n'greet Aktion von euch bloggern :) Hat spaß gemacht zu lesen :)

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